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2.2.5 FehlertoleranzDef.: Für die gesamte Betriebsdauer gilt, falls ein zu tolerierender Fehler gemäß Fehlervorgabe aufritt, dass System erfüllt seine Spezifikation.Das Bedeutet, dass ein System über eine Vorrichtung verfügt, die es im erlaubt bestimmte Fehler zu erkennen und darauf so zu reagieren, dass es immer noch seine Aufgabe erfüllt. 2.3 Fehlerausbreitung und -eingrenzungWerden Fehler nicht gleich erkannt oder behandelt so besteht die Möglichkeit, dass diese sich ausbreiten. Im Allgemeinen geschieht dies nur über Funktionsaufrufe, d.h. entlang der Kanten des Graphen in unserem Modell. Fehler können sich sowohl langsam als auch schell ausbreiten. Z.B. wird sich ein Fehler in einem Prozessorregister recht schnell bemerkbar machen, ein fehlerhafter Sektor auf einer großen Festplatte kann jedoch lange existieren ohne irgendwelche Schäden hervorzurufen. Ein möglicher Weg für eine Fehlerausbreitung ist in Bild 4 zu sehen.
Da man Fehlerausbreitung prinzipiell nicht ausschließen kann und dadurch nicht mehr tolerierbare Fehler entstehen können, ist es Aufgabe von Fehlertoleranz-Verfahren diese einzugrenzen. Dabei gilt: Je früher ein Fehler entdeckt und behandelt wird, umso besser. Man kann die Fehlerausbreitung eingrenzen, indem man die Subsysteme geschickt kapselt und an den Schnittstellen Plausibilitätsprüfungen einführt (siehe Bild 5). So wird in vielen Fällen ein Fehler frühzeitig erkannt und an der Ausbreitung gehindert.
2.4 Abschließende BetrachtungBetrachten wir unsere Umwelt stellen wir fest, dass nahezu jedes technische System über Fehlertoleranzverfahren verfügt, wodurch die Wichtigkeit dieses Gebiets klar wird. Technik, die wir heute als selbstverständlich hinnehmen, wie z.B. die Telekommunikation, wäre ohne Fehlertoleranzverfahren nicht möglich. Durch die vielfältigen Ansatzmöglichkeiten ist das Forschungsgebiet auch heutzutage noch nicht erschöpft und stellt bei jedem System eine neue Herausforderung dar. Durch die formale Analyse wie das Struktur-Funktions-Modell besitzen wir heutzutage Werkzeuge, die entscheidend dazu beitragen den Aufwand für die Entwicklung von Fehlertoleranzverfahren zu verringern, was die Einsatzmöglichkeiten noch weiter vergrößert.Literatur
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